Corona hat Deutschland im Griff

Illustration des Coronavirus (SARS-CoV-2)
Centers for Disease Control and Prevention (CDC)

Mein Vorsatz für dieses Jahr war, jeden Monat wenigstens einen Beitrag für meinen Blog zu schreiben. Da ich in 2019 gar keinen — bis auf den Neujahrspost — veröffentlicht hatte, ist es mir tatsächlich wichtig, mein Vorhaben durchzuziehen.

Direkt zum Update vom 24.03.2020, 18:30 Uhr »

Für März gibt es auf jeden Fall ein großes, internationales Thema, über das ich schreiben kann. Vielleicht reicht dieses Thema auch noch in den April und Mai hinein — hoffentlich wirklich nicht länger.

Na klar, Ihr habt es erraten, es geht um das Coronavirus, die Coronakrise oder wie auch immer Ihr das Thema rund um Covid-19 bzw. SARS-CoV-2 nennt oder nennen wollt.

Wie in meinem vorherigen Artikel schon erwähnt, bin ich aktuell in Elternzeit. Die Zeit mit meinem Kind ist sehr schön, spannt mich aber natürlich auch gut ein.
ABER dementsprechend bin ich natürlich eh die meiste Zeit zu Haus. Gestrichen wurden hauptsächlich Kurse für das kleinste Familienmitglied, das hoffentlich nicht allzu sehr darunter leidet.

Meine Frau konnte vor Tagen zum Glück (auch) komplett ins Homeoffice wechseln und muss somit nicht mehr mit den Öffis vom Stadtrand einmal quer durch die Stadt und wieder zurückfahren.

Das Haus verlassen wir aktuell einmal täglich für einen kurzen Spaziergang durch die meist komplett leeren Straßen und leeren Waldwege und ich alleine möglichst nur einmal pro Woche zum Einkaufen.

Bleibt — wenn es Euch irgend möglich ist — zu Hause.

Einen großen Dank möchte ich an alle „systemrelevanten“ oder „-kritischen“ Arbeitskräfte richten: Ohne die vielen KassiererInnen an den Kassen und RegalauffüllerInnen der geöffneten Läden, Post- und Paketbotinnen/-boten, Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleuten usw. würde unser System schon längst nicht mehr funktionieren. VIELEN DANK FÜR EUREN EINSATZ FÜR UNSERE GEMEINSCHAFT!

Weil es einige aber nicht verstanden haben, wie sie sich in dieser Situation zu verhalten haben — Stichwort: #Coronaparty — finde ich es richtig, das öffentliche Leben weiter zu regulieren und entsprechende Geldbußen bei Verstößen einzufordern.
Schade ist nur, dass das anscheinend nicht ohne Zwänge möglich war.

Ich schreibe heute auch nicht über dieses Thema, weil ich mit auf den Zug aufspringen möchte. Mir geht es darum, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren: Denkt auch an alle anderen Menschen um Euch herum! Bleibt zu Hause und tragt das Virus nicht zu weiteren Personen. Achtet auf die Empfehlungen (gründliches Händewaschen, haltet ausreichend Abstand zu anderen [~ 1,5 Meter], umgebt Euch nur mit den Personen Eures Haushalts), dann werden wir diese Pandemie hoffentlich schnell wieder hinter uns gebracht haben.

Wie verbringt Ihr Euren Corona-Alltag?
Teilt Eure Erfahrungen gerne unter meinem Post zu diesem Blogbeitrag in den sozialen Netzwerken.
Vielleicht habt Ihr auch Tipps, wie der möglichen Langeweile am besten entgegengewirkt werden kann…

Passt auf Euch und Eure Lieben, aber auch auf Personen der Risikogruppen in Eurer Nähe, auf!
Helft, wo Ihr helfen könnt!

Bis spätestens im April.

Update vom 24.03.2020, 18:30 Uhr:

Der eigentliche Grund für einen Blogbeitrag zu diesem Thema war übrigens das Google Doodle vom 20. März.

Julian Rademacher („moortaube“)

Hinter „moortaube“ verbirgt sich der Berliner Blogger Julian Rademacher, der hier gerne über technische Dinge berichtet.

moortaube
moortaube


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