Warum Jekyll und warum so eine lange Pause?

Der letzte Post vor meinem Wechsel zu Jekyll ist von Mitte Februar. Seit diesem wusste ich, dass ich demnächst technisch wieder mal etwas ändern werde. Ich war auf der Suche nach einer neue Blogengine und organisierte eine neue Serverumgebung, deshalb brachte ich dann auch keine Gedanken mehr „zu Papier“.

Warum Jekyll?

Für Jekyll entschied ich mich, weil ich diesen Bloggenerator schon vor einiger Zeit testweise einsetze und dabei merkte, wie viel Spaß es mir bereitet, Texte in Markdown zu verfassen.
Außerdem fand ich den Ansatz mit statischen Seiten sehr interessant: Ich lasse nun nach jedem neu erstellten Blogartikel oder jeder neu erstellten Seite innerhalb von ca. 80 Sekunden die gesamte Struktur neu erstellen. Anschließend wird der vorherige Stand durch die neuen Inhalte ersetzt.

Zusätzlich bestärkte mich in meiner Entscheidung auch das schon angesprochene AMP-Template. Die generierten Seiten sind so darauf geeicht, dass sie schnell geladen werden — gerade und vor allem für die Nutzung meines Blogs unterwegs auf dem Smartphone in langsamen mobilen Netzen.
An dieser Stelle möchte ich euch um etwas Geduld bitten, bis ich alle alten Artikel von HTML in Markdown umgeschrieben habe. Einige spezielle Seiten fehlen auch noch und einige URLs werden sich durch zusätzlich nutzbare Zeichen leicht verändern.
Bitte nutzt in solchen Fällen die Suche über Google, DuckDuckGo oder einen anderen, von euch favorisierten, Suchanbieter.
Hier versuche ich sofort nach Überführung in das neue Auszeichnungsformat die Indexierung auf den aktuellen Stand zu bringen.

Warum so eine lange Pause?

Weil ich aber nicht nur Jekyll, sondern auch einen Haufen anderer Tools in meine Auswahl nahm, dauerte das Aussieben etwas länger, als erwartet.

Dafür hat sich das Warten aber hoffentlich auch für euch gelohnt.

Dazu kam dann auch noch, dass ich nebenbei noch meinen kompletten Server umgezogen und eine saubere Lösung für das Generieren der Inhalte mit Jekyll in einem Docker-Container gebastelt habe (dazu wahrscheinlich später in einem kleineren Artikel mehr).

Ausblick

Gerade aber weil ich so viel Spaß am Schreiben im „neuen“ Format habe, denke und hoffe ich, dass ich ab sofort wieder häufiger Artikel posten werde und die Pausen maximal einige Tage betragen und nicht monatelang sind.

Julian Rademacher („moortaube“)

Hinter „moortaube“ verbirgt sich der Berliner Blogger Julian Rademacher, der hier gerne über technische Dinge berichtet.

moortaube
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